Aye, aye, Sir! BDSM und ein Schiff, völlig normal oder?

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So hatte sich Susanne ihren ersten Arbeitstag an Bord des Kreuzfahrtschiffes nicht vorgestellt. Der Küchenchef tyrannisiert sie und das merkwürdige Verhalten der Gäste bringt sie bald dazu, alles hinzuwerfen. Als dann unerwartet ihr Herr auftaucht und sie vor den Augen aller Gäste zur Rechenschaft zieht, beginnt für sie eine harte Bewährungsprobe. Denn diese Kreuzfahrt ist alles andere als normal.

Aye, aye, Sir! – eine wunderschöne D/s-Geschichte an einem ungewöhnlichen Ort.

Erhältlich überall im Buchhandel als Taschenbuch (5,90 €) und Ebook (2,99 €).

 

Leseprobe:

Ich erinnerte mich an einen Tag mit meinem Herrn. Ich arbeitete im Garten, als ich von ihm einen Anruf bekam, in dem er mich anwies, ins Haus zu gehen, mich auszuziehen und nackt kniend im Flur auf ihn zu warten.
   Ich war so in meiner Alltagswelt gefangen gewesen, dass mich dieser Anruf sehr überraschte und ich spürte sofort die Nässe, die sich zwischen meinen Beinen ausbreitete.
Ich freute mich sehr, dass mein Herr früh zu Hause sein würde und dass er wohl sogar eine kleine Session vorhatte. Die Letzte war schon länger her. Wohl hatte ich ihm immer zu gehorchen, aber der Alltag war eher langweilig und Routine.
Ich beeilte mich, seine Anweisungen auszuführen, schließlich wusste ich nicht, ob er nicht bereits vor der Tür stand. Der Boden unter meinen Knien war hart, unser Flur war gefliest und ich hoffte inständig, dass ich nicht allzu lange dort knien musste.
Die Minuten vergingen und langsam spürte ich meine Beine nicht mehr. Sehr lange konnte ich das nicht aushalten. Als ich gerade überlegte, wieder aufzustehen, weil ich nicht mehr konnte, hörte ich den Schlüssel im Türschloss und mein Herr öffnete die Tür.
Er lächelte, offensichtlich erfreut, dass ich so gehorsam war, und ließ mich sofort aufstehen. Sicherlich war ihm bewusst, wie sehr mir bereits die Knie schmerzen mussten. Er nahm mich herzlich in den Arm und ich vergaß alles um mich herum. Ich genoss seine Nähe und die starken Arme, die mich festhielten.
Wir verweilten eine Weile eng umschlungen, dann führte er mich in unseren Keller, der inzwischen diverse Geräte und Spielzeuge enthielt. Ich musste in einen niedrigen Käfig kriechen, den er hinter mir verschloss. Ohne ein weiteres Wort verließ er den Keller.
Ich war völlig perplex, hatte ich doch erwartet, dass er mich benutzen würde, mit mir spielen würde … aber sicher nicht, dass er mich einfach wegsperren würde wie ein wildes Tier.
Die Minuten vergingen, aber er kam nicht wieder. Die Versuchung war groß, nach ihm zu rufen, ihn zu bitten, zurückzukommen, aber damit hätte ich mir nur eine Strafe eingehandelt. Dennoch wuchs meine Ungeduld.
Der Käfig war sehr klein, ich konnte mich nicht aufrichten, nur geduckt darin sitzen und er war nicht lang genug, um ausgestreckt darin liegen zu können. Ich gab die Hoffnung nach einiger Zeit auf und ergab mich in mein Schicksal.
Ich rollte mich auf dem Boden zusammen und wartete. Von oben hörte ich die leisen Schritte meines Herrn, dieser Teil des Kellers befand sich unmittelbar unter unserem Wohnzimmer. Und ich hörte Stimmen und Geräusche, offenbar hatte mein Herr es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht.
So langsam begann ich, wütend zu werden. Wie konnte er mich einsperren und sich dann ohne mich amüsieren? Ich freute mich immer, wenn er abends von der Arbeit nach Hause kam, und verbrachte gerne die wenigen Abendstunden an ihn gekuschelt vor dem Fernseher oder auch bei einem netten Glas Wein in eine anregende Unterhaltung vertieft. Und ich hatte es gern, wenn er mir eine Session verpasste und ich meine masochistischen Gefühle ausleben konnte. Nun fühlte ich mich massiv missachtet.
Nach seinem unerwarteten Anruf hatte ich voller Geilheit auf ihn gewartet und nun sollte ich einfach nur so rumliegen? Das konnte nicht sein Ernst sein. Aber ändern konnte ich auch nichts daran. Ich kam ja nicht aus diesem Käfig heraus.
Plötzlich kam mir eine Idee. Wenn ich schon hier liegen musste, untätig, mit vor Erregung auslaufender Möse, dann konnte ich mir auch selbst ein paar schöne Gefühle bereiten. Es war zwar verboten, aber wenn er mich so missachtete, hatte er es nicht anders verdient. Ich musste es ihm ja nicht auf die Nase binden. Das Geräusch seiner Schritte würde mich rechtzeitig warnen, sollte er zurückkehren.
Also begann ich, mich am ganzen Körper zu streicheln und meine Klit zu stimulieren. Meine größte Sorge war, dass ich beim Höhepunkt zu laut werden könnte. Ich war nackt, d.h., ich hatte nichts, was ich mir in den Mund stopfen konnte. Aber nun war es zu spät. Meine Geilheit stieg ins Unermessliche, zu spät, um wieder aufhören zu können. Schon nach kurzer Zeit erreichte ich einen wunderschönen Höhepunkt und ich schaffte es sogar, nur leise dabei zu stöhnen, nicht hörbar eine Etage höher.
Etwa zehn Minuten später kehrte er in den Keller zurück und befreite mich aus meinem Gefängnis. Er setzte sich in einen Sessel und ich musste mich zwischen seine Beine knien. Ich beschloss, ihm nichts von meinem unerlaubten Orgasmus zu verraten, das war sozusagen meine kleine geheime Rache dafür, dass er mich einfach so abgeschoben hatte.
Er begann eine belanglose Unterhaltung, wollte von mir wissen, wie mein Tag war und ob etwas Besonderes los war, und erzählte von seinem Arbeitstag. Langsam entspannte ich mich und genoss es, ihn zu spüren und bei ihm zu sein. Mein Zorn wegen des Käfigs war verschwunden, außerdem hatte ich ja selbst dafür gesorgt, dass ich Spaß hatte. Bei dem Gedanken daran lächelte ich in mich hinein.
Mein Herr verlangte generell von mir, dass ich von alleine beichtete, wenn ich gegen seine Regeln verstieß. Gelegentlich fragte er mich auch abends, ob ich etwas zu beichten hätte. Normalerweise war ich brav und wenn nicht, immer sofort geständig. Aber an diesem Tag hatte ich dazu einfach keine Lust. Mein Orgasmus sollte mein Geheimnis bleiben.
Ausgerechnet an diesem Abend fragte er mich, ob ich etwas zu beichten hätte. Ich blieb fest entschlossen und verneinte.
Er lächelte zufrieden und lobte mich, weil ich so brav war.
Nun bekam ich ein schlechtes Gewissen, weil ich sein Vertrauen missbrauchte und ihn anlog. Aber jetzt konnte ich nicht mehr zurück. Für Lügen würde er mich sicher hart bestrafen und da war ich wirklich nicht scharf drauf.
Nach einer Weile stand er auf und zog mich auf die Beine. Ohne Kommentar führte er mich zum Kreuz und band mich mit dem Gesicht zur Wand daran fest.
Da stand ich nun, nackt und hilflos, Beine und Arme weit gespreizt, ihm meine intimste Stelle darbietend. Er streichelte mich am ganzen Körper und ich stöhnte vor Genuss. Anscheinend sollte ich doch noch meine erhoffte Session bekommen und ich war voller freudiger Erwartung.
Plötzlich spürte ich einen beherrschenden Griff in meinem Schritt und ich stöhnte vor Lust. Diesen Griff liebte ich. Zeigte er deutlich, wem ich meine Möse hinzugeben hatte, wer sie beherrschte und über ihr Schicksal bestimmte. Er steckte zwei Finger in mich und begann, mich sanft damit zu ficken. Ich stöhnte und gab mich ganz meiner Lust und meinem Herrn hin.
Während er mich mit der einen Hand fingerte, stimulierte er mit der anderen meine Klit, so dass ich bereits die ersten Anzeichen eines nahenden Höhepunktes spürte.
Doch plötzlich hörte er auf. Er zog sich komplett aus mir zurück. Ich stöhnte vor Enttäuschung und hoffte, er würde gleich weitermachen. »Bitte Herr, mach weiter … ich bin so geil!«, keuchte ich. Doch seine Antwort ließ mich erstarren.
»Schweig, ungehorsame Sklavin! Deine Geilheit bleibt unerfüllt.«
Das Blut gefror in meinen Adern. Woher? Woher wusste er? Meine Gedanken rasten. Er hatte doch vor dem Fernseher gesessen, woher konnte er das wissen?
Seit er mich als seine Sklavin angenommen hatte, waren vier Wochen vergangen und seither war es kaum nötig gewesen, mich hart zu bestrafen. Die meiste Zeit war ich brav, ein paar unerlaubte Orgasmen wurden von ihm oft einfach so verziehen oder nur leicht bestraft. Strafen, die zwar demütigend aber auch lustvoll waren. Noch nie zuvor hatte ich ihn allerdings angelogen. Was würde mich heute erwarten?
»Du wirst dafür büßen, dass du mich eiskalt angelogen hast und diesmal wird das kein Vergnügen für dich werden.« Seine Stimme klang sehr streng und entschlossen.
Ich schloss verzweifelt die Augen und stöhnte leise. Angst stieg in mir hoch und ich begann zu zittern. Dann hörte ich ein Zischen und zuckte zusammen. Mein Herr hatte einen Rohrstock in der Hand, den er durch die Luft sausen ließ. Ich zitterte noch mehr.
Ich hatte den Rohrstock schon zu spüren bekommen, aber mein Herr hatte die Schläge so dosiert, dass ich zwar ein leichtes Ziehen gespürt hatte, es aber nicht unangenehm gewesen war. Ich ahnte, dass es diesmal anders sein würde.
Schon spürte ich einen heftigen Schmerz auf meinem Po. Anfangs war er noch auszuhalten, aber nach kurzer Zeit wurde er stärker. Ich schrie auf vor Schreck und vor Schmerz, aber mein Herr ließ mir kaum Zeit, diesen zu verarbeiten. Er platzierte gleich den nächsten Schlag in gleicher Intensität. Erneut schrie ich, diese Schmerzen hatten eine Stärke, wie ich sie bisher nicht kannte.
Nach weiteren vier Schlägen flehte ich ihn an, aufzuhören. Ich konnte nicht mehr, nicht einen weiteren Schlag würde ich ertragen können. Ich versuchte, mich aus den Fesseln zu befreien und den Schlägen auszuweichen, aber das war völlig sinnlos.
»Du wirst es aushalten müssen. Du wusstest, dass der Orgasmus verboten war. Nun trag die Konsequenzen!«
Ich begann zu schluchzen. Wie konnte er so hart sein? So kannte ich ihn nicht. Der nächste Schlag traf meinen Hintern und ließ mich erneut aufschreien.
»Schrei ruhig, dich wird keiner hören. Es gibt keine Gnade.«
Ich hörte auf, die Schläge zu zählen. Jeder Einzelne hinterließ einen brennenden Schmerz auf meinen Pobacken und ich verfluchte mich für meine Lüge und meinen Ungehorsam.
Irgendwann war es vorbei. Mein Herr legte den Rohrstock beiseite und ich hatte es überstanden. Ich hing kraftlos in den Fesseln und schluchzte hemmungslos.
Er löste die Seile und nahm mich fest in den Arm. Er hielt und tröstete mich liebevoll, während ich mich an seiner Schulter ausweinte.
»Du hast es überstanden Kleine, ich habe dir vergeben.«
In diesem Moment fühlte ich mich unsagbar geborgen und gehörte ganz ihm.